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BPMN 2010 in Potsdam - Anwendertag und wissenschaftlicher Workshop

Matthias Weidlich, 1 Jahr, 6 Monate

Matthias Weidlich 26.07.2010 15:10

Liebe BPMN-Community Mitglieder,

ich möchte Sie herzlich zur BPMN 2010 vom 13. - 15. Oktober in Potsdam einladen. BPMN 2010 bietet ein Forum für den Austausch rund um BPMN für Praktiker und Wissenschaftler. BPMN 2010 umfaßt einen wissenschaftlichen Teil und einen Anwendertag.

In dem wissenschaftlichen Teil stehen aktuelle Forschungsfragen rund um den Einsatz von BPMN im Vordergrund. Keynote-Vorträge werden von Professor Leymann aus Suttgart, Professur Dumas aus Tartu (Estland) und von Dr. Völzer von IBM Research gehalten.

Der BPMN-Anwendertag 2010 schlägt die Brücke zwischen Theorie und Praxis durch eine Kombination aus einleitenden Überblicksvorträgen und fokussierenden Erfahrungsberichten aus realen Projekten. Die einführenden Vorträge sind breit angelegt und spannen ein Spektrum von Einsatzmöglichen auf. Die Erfahrungsberichte der Experten gehen in vertiefender Form darauf ein, wie die BPMN-Notation in konkreten Modellierungsprojekten ein- und umgesetzt wird. Das Rahmenprogramm bietet Raum zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

Nachstehend finden Sie eine Übersicht der Vorträge des BPMN-Anwendertages. Das komplette Programm, sowie weitere Informationen zur Registrierung finden sie unter:

http://www.bpmn2010.org

Ich würde mich freuen Sie in Potsdam begrüßen zu dürfen!

Viele Grüße

Matthias Weidlich


Die Vorträge des Anwendertages im Detail

„An Overview of BPMN 2.0 and its Potential Use“ (in Englisch)

Dr. Völzer von IBM Research in Zürich gibt in seinem Vortrag eine Übersicht über die neue Version 2.0 des BPMN Standards. Es wird auf die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von BPMN 2.0 eingegangen und erläutert welche Modellierungskonzepte für welche Szenarien relevant sind. Im Rahmen dessen werden auch die BPMN 2.0 Konformitätsklassen diskutiert.

„Unternehmen als Process Engine? Möglichkeiten und Grenzen mit BPMN“

Prof. Dr. Allweyer von der FH Kaiserslautern beschäftigt sich in seinem einleitenden Vortrag zunächst mit der Frage, wie die BPMN als Bestandteil eines umfassenden Prozessmanagements zum Einsatz kommt. Er zeigt aber auch Schwächen und Weiterentwicklungspotenziale der Notation auf.

„Vom fachlichen Modell zum ausführbaren Prozess“

Herr Freund vom Beratungshaus camunda services widmet sich mit seinem Vortrag der Frage wie die Umsetzung in konkreten Projekten so erfolgen kann, dass neben dem BPMN-Modell ein operativ ausführbarer Prozess entsteht.

„BPM Round-Trip Engineering - von der Vision zur Wirklichkeit? Ein Erfahrungsbericht"

Dr. Bartonitz von SAPERION, einem Workflow-Hersteller, beschäftigt sich in einer Präsentation mit der Frage, wie die Prozessmodellierung mit konkreten Werkzeugen (Signavio Process Editor) in Verbindung mit einem Workflow-Management-System (SAPERION Workflow) für die Prozessausführung bei einem Kunden konkret zum Einsatz kommt. Im Fokus stehen auch einige spezielle Details beim Transfer vom BPMN-Modell zum SAPERION-Workflow-Modell.

„Eine Welt ?! – Integration von Prozess- Organisations- und Rollenmodellen“

Dr. Siegeris von der gematik geht in ihrem Erfahrungsbericht der Frage nach, wie die BPMN in einem Transformationsprojekt mit dem Ziel der Umstellung auf eine prozessorientierte Organisationsstruktur zum Einsatz kommt. Der Vortrag skizziert die Herausforderungen der Modellierung und spannt den Bogen bis zur Generierung eines Web-Portals zur Navigation durch die Prozesse (incl. Organisationsstruktur und Rollenmodell).

„BPMN in der Schweizer Verwaltung“

Dr. Walser von der Fachhochschule Bern beleuchtet in seinem Vortrag die Umsetzung einer BPM Initiative in der Schweizer Verwaltung. Im Fokus des Vortrages stehen das zugrunde liegende BPM Framework, sowie die Verwendung von BPMN im Kontext der öffentlichen Verwaltung.

„Projektperformance mit BPMN steigern“

Herr Rammelmann bespricht in seinem Vortrag die Verwendung von BPMN nicht nur zur Ausrichtung von Business und IT-Prozessen zueinander sondern auch als Instrument zur Entzerrung von Kommunikationsengpässen zwischen Projektbeteiligten oder Unternehmensbereichen. Er liefert Einblicke Szenarien in denen mit Hilfe von einfachen Prozessdarstellungen Verständnis, Qualität und Effizienz im Sinne seiner Auftraggeber erreicht wurden.

„Erfahrungen mit BPMN light als Prozessmodellierungsstandard bei Vattenfall“

Dr. Haarländer von Vattenfall zeigt in seiner Präsentation wie eine angepasste Notation auf die konkreten Bedürfnisse in einem Unternehmen zugeschnitten werden kann, um verschiedene Anwendungsfälle in IT und Fachwelt zu unterstützen.

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