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Eskalation
"Beam me up, Scotty!" So könnte man das Escalation-Event, das mit BPMN 2.0 eingeführt wird, treffend beschreiben. Zumal einen das Shape gerne an Star Trek erinnern lässt.
Das Konstrukt vereinfacht die Modellierung des bisher nur umständlich auszudrückenden Fall der Eskalation. Tritt ein solcher ein, soll die nächsthöhere Instanz involviert werden, für dieses Szenario existieren vielerlei Anwendungsfälle.
Das Escalation-Event ist eine Variante des Error Events mit dem Unterschied, dass eine Eskalation nicht unbedingt einen Fehler impliziert. Eskalation kann sowohl von einem End-Event als auch von einem Throwing Intermediate Event ausgelöst werden, abgefangen wird das Escalation-Event mit einem Boundary Event oder einem Event-Subprozess (siehe Event-Subprocess). Ein Catching Intermediate Event für Eskalation gibt es nicht.
Beispiel:
In einer Bank soll der Kreditprozess modelliert werden. Der Mitarbeiter empfängt eine Kredit-Anfrage und bearbeitet diese - sofern der angefragte Kredit-Wert 5000 nicht übersteigt. Falls der Kredit-Wert höher als 5000 ist, wird der Manager involviert; dieser entscheidet dann über Annahme oder Ablehnung. Dieses einfache Beispiel soll die Eskalation zur nächsthöheren Verantwortungsstufe verdeutlichen.
So jetzt kommt das Escalation Beispiel aus unserem schönen BPMN-Praxishandbuch.
Übungen
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Dieses Tutorial hat keine Übungen.

Stefan Bachert 19.12.2010 13:12